Die dynamischen Bilanzauffassung Schmalenbachs

Gliederung


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Ziel der dynamischen Bilanzauffassung

Aus dynamischer Sicht hat die Rechnungslegung primär den Zweck der Erfolgs­ermittlung bzw. Wirtschaftlichkeitsmessung zum Ziel der Erlangung des Wissens zur richtigen Betriebssteuerung1 und betrieblichen Ertragsfähigkeit2 Der Kaufmann verliert schon in kleinen Unternehmen den Überblick, ob der Be­trieb gesund ist, der Anteilseigner bewertet, ob das Management die für die Ge­sellschaft richtigen Entscheidungen getroffen hat. Folglich spielt für Eugen Schmalenbach, den wichtigste Vertreter der dynamischen Bilanzauffassung, die Erfolgsbilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung mit der Darstellung der Erfolgsquellen die zen­trale Rolle in der Betriebssteuerung, wobei die (Bestände-)Bilanzan betriebswirtschaftlicher Bedeutung hinter der Erfolgsbilanz weit zurücksteht3.


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Kongruenz von Perioden- und Totalerfolg

Das ökonomisch richtige Ergebnis einer Periode ist der ökonomische Gewinn bzw. der Zuwachs des Unternehmenswertes im Lauf der Periode4. Weil weder künf­tige Einzahlungsüberschüsse noch künftiger Kalkulationszinsfuß sicher ermittelt werden können, um den Unternehmenswert bzw. das „richtige“ Periodenergebnis zu berechnen, wird „die größere theoretische Richtigkeit [...] durch außerordentli­che Unsicherheit der Schätzmethoden5 erkauft.

Mangels Objektivierbarkeit wählt Schmalenbach den pragmatischeren Ansatz: eine an der pagatorischen Buchhaltung ausgerichtete Erfolgsrechnung. Anfangs- und Endpunkt markierten dabei der Anschaffungs- bzw. Absatzpreis.

Während der Gesamtlebensdauer einer Unternehmung führt der Überschuss der Einzahlungen über die Auszahlung zum Totalerfolg. Durch die Zerlegung der Totalperiode in Einzelabschnitte als Dispositionsgrundlage6 müssen die Peri­odenerfolge in der Summe mit dem Totalerfolg übereinstimmen (Erfolgskongru­enz)7.

Werden Leistungen buchhalterisch denjenigen Perioden zugerechnet, in denen sie angefallen sind, kann dies zum Auseinanderfallen korrespondierender Erfolgs- oder Zahlungsmittelgrössen füh­ren. So werden beispielsweise die Auszahlung beim Kauf einer Maschine (Aktivierung) und die Abschreibungsaufwendungen in verschiedenen Perioden verbucht. Fallen so Vermögens­änder­ungen und korrespondierende Ein- und Auszahlungen nicht in denselben Zeitabschnitt, wird die Leistung bzw. Zah­lung in der Bilanz als schwebender Posten vorgemerkt, damit sie nicht „unter den Tisch fällt“.

Zum erhalt der Erfolgskongruenz, ist daher die lückenlose Verbindung der Perioden durch:

Aus der interperiodischen Erfolgskongruenz folgert auch die Betragsgleichheit von Zahlungsmitteländerung und Erfolgsgrössen (Aufwand/Ertrag) in der Totalperiode.

Würden im Gegensatz dazu der Saldo von Aufwand und Ertrag über die pagatorischen Grössen Hinauswachsen, wie bspw. im organischen Bilanzkonzept bei fehlender Geldwertstabilität, käme es zu einer Entkoppelung des Periodenerfolg vom Totalerfolg!

Rech­nungsbasis für Bilanzansatz und Herstellungskosten ist der Anschaffungspreis, Basis für den Ertrag der Absatzerlös. Eine Veränderung des Bilanzansatzes über oder unter den Anschaffungspreis hat immer erfolgswirksam zu geschehen.


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Gleichmäßigkeit der Bewertung

Das Ziel der Betriebssteuerung unterstützt jene Erfolgsrechnung am besten, die die „Vergleichbarkeit der Jahresrechnung untereinander mit besonderer Sorgfalt pflegt.8 Der Erfolg ist so zu ermitteln, daß er vergleichbar ist, also für gleiche Leistungen den gleichen Erfolg darstellt.

Durch Vergleichbarkeit zwischen den Perioden, auch zu Lasten der genauen Erfolgsdarstellung(!), soll die Erfolgsermitt­lung Rückschlüsse über die Ertragsfähigkeit9 bzw. die Entwicklungstendenz des Betriebes zulassen. So führen nur Entscheidungen des Managements, nicht aber Einflüsse von Marktpreisen oder Bewertungsverfahren, zu den markanten Änderungen im Trend der Betriebsergebnisse im Vergleich der Perioden. Daher ist auch eine Aufteilung von außerordentlichen10 und ordentlichen Erfolgsbeiträgen erforderlich, denn eine Vermischung lassen den Analysten im Rückblick der Jahre zu falschen Schlüssen gelangen11.

Für das Prinzip der Gleichmäßigkeit der Bewertung steht:12

Gleichmäßigkeit soll die Auswirkungen des Kernbereichs der Leistungserstellung sichtbar machen. Statistischen Aus­reißer bei den Erfolgsbeiträgen, z.B. beim Nachholen von Rückstellungen oder Restabschreibung von Anlagen, deren Nutzungsdauer überschätzt wurden, rühren meistens von den bilanziellen Wirkungen einer Planabweichung der Betriebskal­kulation her und liegen nicht in dem Ursachenbereich des Leistungsprozesses.

Eine Gleichmäßigkeit bei der Bewertung ist unnötig, würden nicht geplante und überhöhte Erfolgsbeiträge im außerordenlichen Erfolg verrechnet werden; die Entscheidung über ordentlich und außerordentlich bliebe subjektiv!


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Das Vorsichtsprinzip

Zum einen lassen sich in der Rechnungslegung gewisse Ansätze nur ex-post be­stimmen (Unsicherheit der Rechnungslegung); beispielsweise ist die Höhe der Abschreibung nur aufgrund von Erfahrungswerten bestimmbar. Zum anderen ist ein zu hoch berechneter Gewinn für Betrieb und Eigner „wesentlich gefährlicher [...] als ein zu niedrig berechneter Gewinn13, da Fehleinschätzung der Erfolgs­entwicklung zu Überinvesti­tion, Überkapazitäten und Verlusten führen kann.

Deswegen vertritt Schmalenbach die Einhaltung des Vorsichtsprinzips bei zweifelhaften Bewertungsfragen. Im Zweifel über die Nutzungsdauer von Anlagen, sollte ein höherer Abschreibungsaufwand angesetzt, sowie ein Ertragsbeitrag, statt im Zeitpunkt der Herstellung, erst in der Periode der Realisierung(=Gefahrenübergang) ausgewiesen werden.

Jedoch mit dem Vorsichtsprinzip konterkariert Schmalenbach seine Grundsätz der periodengerechten Erfolgsermittlung und der Vergleichbarkeit, denn am Bespiel einer überhöhten Abschreibung zeigt sich, daß eine, noch im Betriebsprozeß befindlichen Anlagen, in der Bilanz zu niedrig ausgewiesen bzw. ein zu positives Ergebnis bewirkt, welches, wie oben beschrieben, zur Fehlsteuerung des Betriebes führen kann14. Durch den Einfluß des eigentlich bilanztheoriefremden Vorsichtsprinzips, nimmt Schmalenbach in Kauf, daß das Ergebnis „nicht den tatsächlichen Verhältnisse entspricht und auch den Vergleich unterschiedlicher Perioden erschwert15. Schmalenbach erkennt selbst die darüber hinaus bestehenden bilanzpoliti­schen Möglichkeit der Verschleierung durch mißbräuchliche Anwendung16.

Theoretisch schwer zu fassen ist die Verlustantizipation bei Handelswaren und Erzeugnissen, deren Absatzpreis schon vor dem Umsatzzeitpunkt unter Anschaf­fungs- und Herstellungskosten gesunken ist. Ist der mit Hilfe der retrograden Wertermittlung gewonnene Bilanzansatz nun Ausfluß des Grundsatzes der Vorsicht oder ist die Wertminderung zum beizulegenden Wert die Folge einer vom Markt be­stimmten Tatsache? In der letzteren Sichtweise ist der Preisverfall die wirtschaftli­che Ursache für die Verlustvorwegnahme in der aktuellen Periode und damit dy­namisch konform.


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Das Verursachungsprinzip der dynamischen Bilanzauffassung

Mit der Festlegung von Bewertungregeln und Realisationszeitpunkt bewirkt eine Bilanztheorie die periodische Abgrenzung des Erfolgs und verteilt ihn zwischen Abrechnungsperiode und späteren Abschnitten.

Das Verursachungsprinzip ist Grundsatz des periodischen Jahresabschlußes, folglich auch Leitfigur der dynamischen Bilanz. „Verursachen bedeutet im Hinblick auf Bilanz und Erfolgsrechnung die Schaffung der Grundlagen für die Erfolgs­verwirklichung.17 Analog bedient sich die Kostenrechnung der Verursachung (Kausali­tätsprinzip), um dem Bezugsobjekt Kostenträger nur jene Kosten zuzurechnen, deren Anfall es veranlaßt hat18.

Aus diesem Prinzip folgert, daß derjenigen Periode der Erfolgsbeitrag zuzurech­nen ist, in der der wirtschaftliche Effekt entstanden19 ist. Die Berücksichtigung im Jahres­abschluß durch Geschäftsvorfall geschieht im Zeitpunkt des Ereignisses, der die Vermögensänderung begründet, nicht im Zahlungszeitpunkt. Welches das be­gründende Ereignis ist, bleibt theoretisch ungeklärt.

Ursachenbezogen gibt es mindestens zwei alternative dynamische Erfolgsverrechnungszeitpunkte:

Die Wahl eines der beiden Zeitpunkte als Ausgangspunkt der Periodisierungsbe­mühungen garantieren die dynamisch-theoretisch exakte Erfolgsmessung.


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Erfolgsverrechnung im Herstellungszeitpunkt

Wird der Leistungsprozess als Geburtsstunde betrieblicher Vermögens­mehrung gesehen, darf nicht der Aufwand über den Bilanzansatz in die Zukunft überführt werden, sondern muß ein Ertrag zeitlich vor seiner Verkörperung als Er­lös im Absatzzeitpunkt, schon in der Herstellungsperiode mit dem Her­stellungsaufwand dem Ergebnis zugeführt werden.

Es soll in dem Zeitpunkt Abschreibungsaufwand entstehen, in dem der Produktionsertrag ver­bucht wird, weil die unmittelbare Entstehungsursache zunächst im Produktionsprozess zu sehen ist.

Das Vorziehen des Ertrages, z.B. bei der Behandlung langfristiger Fertigungsaufträg im IAS 11, stößt, wegen der Unsicherheit des zu schätzenden Erlöses, bei vielen Bilanztheoretikern, so auch bei Schmalenbach, auf Ablehnung.

Die Literatur gab dem Realisti­onsprinzips anstelle des Periodenverursachungsprinzip den Vorzug weil:20,

Denn konsequenterweise liegt bereits in der Unternehmensgründung die Ursache künftiger Erfolge22 (wie auch im Urknall die Ursache der Unter­nehmensgründung liegt). Im umgekehrten Sinne geschieht die Pensionszusage nur aufgrund günstiger künftiger Erwartung des Unternehmens: „Die zukünftige Er­wartung ist Ursache.“23


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Erfolgsverrechnung im Absatzzeitpunkt

Ist als Auslöser für die Erfolgswirksamkeit eines Geschäftsvorfalls letztlich der gewinn­gener­ierende Umsatzerfolg (betriebliches Formalziel) bzw. die Bedürf­nisbefrie­digung des Kunden (Sachziel) zu verstehen (so decken sich Verursachungs- und Realisationsprinzip), darf der Herstellungsauf­wand nicht den Gewinn der Herstellungsperiode beeinträchtigen, sonden erst den der Absatzperiode (oder den der Umsatzperiode) (Realisationsprinzip).

Um die zwei entgegen­gesetzten Erfolgsgrößen, Aufwand und Ertrag, sachlich und praktikabel zusammenzubringen, soll die Wirtschaflichkeitsrechnung eine Periodenabgren­zung mit ertragsorientierter Aufwands­verrech­nung sein.

Die Leistungsentstehung wirkt sich im Saldo nicht auf den Gewinn aus, aber es entsteht in der Bilanz eine schwebende Vorleistung im Wert der Aufwandsauszahlungen. Dieser Bilanzposten soll der Höhe nach in einer der Folgeperioden als Aufwand dem korrespondierenden Um­satzertrag im Absatzzeitpunkt (Zeitpunkt des Gefahrenübergangs) gegenübergestellt werden.

Die Zugrundelegung beider Realisationszeitpunkte gleichzeitig auch für sachlich un­terschiediche Vorgänge im Unternehmen, wie es nach IAS möglich wäre, würde zur Verschleierung der betriebli­chen Leistungsvorgänge führen, weil Leistungen späterer Perioden mit Leistungen früherer Periode oder der aktuellen Periode vermengt würden.


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Ertragsbezogene Aufwandsverrechnung

Gehaltvoll für die Analyse der dynamischen Bilanzauffassung, ist Schmalenbachs Einschätzung der aktiven Bilanzansätze als in der Schwebe ge­haltener Nutzenpotentiale, gebunden im Unternehmen, losgelöst von exogenen Werteinflüssen. Schmalenbach führt damit beide zeitliche getrennte aber wirtschaftlich zusammengehörige Strom­größen, Herstellungsaufwand und Absatzertrag, zusammen.

Die Zusammenfassung bzw. Gegenüberstellung von korrespondierenden negativen und positiven Erfolgsgrößen gleichen Verursachungszusammenhangs in der GuV einer Periode (Grundsatz der sachlichen Abgrenzung), ist wichtig für die Ermittlung und Darstellung der betrieblichen Erfolgsquellen, dem Ziel der dynamischen Erfolgsbilanz. Aus diesem Grund ist das Umsatzkostenverfahren, „benchmark method“ der Internationalen Rechnungslegung, vorzuziehen, weil es Perioden-Absatz-fremde Aufwendungen aus der GuV fernhält.

Die Aussagekraft der Erfolgsgröße wird also erhöht, wenn

Aus diesem Grund sind Halb- und Fertigerzeugnisse in der Dynamik möglichst aus Vollkosten zusammenzusetzen, d.h. zu den Einzelkosten kommen Gemeinkosten26 aus Ferti­gung, Verwaltung und sozialer Verantwortung. Auch wenn Gemein- und entahltene Fixkosten nicht Kausal (entsprechend einer analytischen Produktionsfunktion) dem einzelnen Kostenträger zugerechnet werden können, so garantieren sie doch die Aufrechterhaltung der Produktionsfähigkeit des Betriebes. Diese Gemeinkosten sollten daher nicht als Aufwendungen in der Periode in der sie anfallen (wie bei Teilkostenrechnung) in die GuV eingehen, sondern aktiviert werden und so zu vermeiden, den Absatzerträgen evtl. in früheren Perioden hergestellten Erzeugnissen gegenübergestellt zu werden.

Ziel ist das möglichst lückenlose Sammeln von Auf­wand aus herstellungsbezogenen Leistungen (z.B. Rohstoff, Lohn, Gehalt, Pensi­onsanspruch, Risikoabsicherung, Fremdkapitalzinsen) „im Behältnis“ Bilanzan­satz „Halb- und Fertigerzeugniss“ und „selbsterstellte Anlage“, für die Verrechung im Absatzzeitpunkt.

Aktivieren von Aufwendung zur Verrechnung im Absatzzeitpunkt

Diese sachli­che Verknüpfung korrespondierender Geschäftsvorfälle wird in der Literatur im Rahmen der Gewinnermittlungsgrundsätze „Abgrenzung der Sache nach“ sowie in der angelsächsichen Rechnungslegung „matching principle27 bezeichnet.


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Bilanzposten: schwebende Leistungen

Im Gegensatz zu Schmalenbach werden explizit alle Geldvermögensänderungen (Einnahmen/Ausgaben) in Zahlungs­mitteländerungen (Ein /Auszahlungen) umbenannt.28

Obwohl die Erfolgsbilanz im Mittelpunkt des Interesses dynamischer Bi­lanztheorie steht, besteht dennoch die Notwendigkeit einer Bilanzaufstellung:29

Anschaffungsauszahlungen und Betriebsleistungen führen auf der Aktivseite am Stichtag zu Bilanzposten, wenn sie nicht bis dahin durch Abnutzung, Verbrauch (Aufwand) oder Umsatz (Einzahlung) ausgelöst wurden: „Die Aufgabe der Bilanz [...] ist, die schwebenden, d.h. die noch der Auslösung harrenden Posten in Evi­denz zu halten.30

Folgende Abbildung32 zeigt die Zahlungsmittel- und Vermögensströme (große Pfeile) im Zeitablauf mit der dynamischen Bilanz als Zwischenspeicher der Kräfte und Verpflichtungen zum Stichtag und gleichzeitig als „verknüpfendes Band“ zwischen den jeweiligen Strömungsrechnungen der beiden Periodenab­schnitte.


Bilanzposten als in der 'Schwebe gehaltene Leistungen'

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Mit dieser Darstellung der in der „Schwebe gehaltenen Leistungen“ wird deutlich: Mit bspw. „Auszahlung, später Aufwand“ (Posten 3) für langlebige Investitionsgüter sind alle früher geleisteten Auszahlungen gemeint, nicht nur Anschaffungsauszahlung der Vorperiode. Dieses Bilanzschema vermag nicht Momentaufnahme einer Periode zu sein. Es zeigt vielemehr eine Aufteilung der Totalperiode in zwei Abschnitte: eine Zäsur zwi­schen gestern und morgen.


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Dynamische Bewertungsfragen

Im Unterschied zur Statik verzichtet die dynamische Bilanz bei den Bilanzansätze auf den Vermögenswertbegriff, sondern zielt durch das betragsmäßige Festhalten an Aus- und Einzahlungsmittel vielmehr auf das pagatorische Verrechnungspo­tential ab, welches mit Nutzenpotential bzw. –wert statischer Prägung Ähnlichkeiten aufweist.

Das Nutzenpotential eines in der Bilanz abgebildeten Vermögensgegenstandes ist je­doch i.d.R. bei Unternehmensfortführung ein viel höheres als der Gegenwert des historischen Anschaffungspreises!

Das Erscheinen von Posten auf der Aktivseite der Bilanz, begründet sich nicht mit dem innewohnenden Wert der Bilanzposition wie in der Statik, sondern wird, im dynamischen Sinn, von der Abschreibungsmöglichkeit bzw. der Nutzungsmög­lichkeit für künftige Rechnungsabschnitte begründet und erklärt.


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Rückstellungen

Im Unterschied zur statischen Ansicht des Reichsfinanzhofs33, der zur Passi­vierung eine Verpflichtung gegen Dritte voraussetzt, verlangt die Dynamik die Rechnungsperiode mit den Aufwendungen zu belasten, die sie verursacht haben, unabhängig der rechtlichen Verhältnisse. Ursache ist das Eingehen des Wagnisses oder die Antizipation einer späteren Auszahlung, deren Höhe unbestimmt ist, die ursächlich auf die leistungswirtschaftliche Betätigung der aktuellen Periode zu­rückgehen könnte; so sind z.B. Rückstellungen zu bilden aufgrund der Möglich­keit von Bergbauschäden34, nicht nur an fremden Grundstücken, welche zur Schadensersatzpflicht führt, sondern auch Schäden an eigenen Grundstücken, be­reits im Zeitpunkt der Rohstofförderung, also Jahrzehnte vor Auftreten der ersten Schäden. Die Höhe der Rückstellung kann beispielsweise mit der Menge der ab­gebauten Bodenschätze proportional sein und an der zu erwartenden Schadens­höhe aufgrund von Erfahrungswerten bemessen sein. „Stoßweise anfallende Aus­gaben werden durch die Rückstellungsbildung gleichmäßig auf die verursachen­den Perioden verteilt.35


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Geschäftswert als schwebender Posten?

Die erste Kategorie des Firmenwertes entstammt der im Laufe der Zeit entstan­denen Infrastruktur des Betriebes, wie Organisation, Lieferanten- und Kunden­stamm, bewertet mit den hierfür geleisteten Auszahlungen, wie Lehrgänge und Kundenbesuche. Die Aktivierung für eine Aufwandsverrechnung erst in späteren Perioden läßt sich dem Grunde nach mit der unmittelbaren Inanspruchnahme die­ser fortbestehenden Infrastrukturpotentiale für die Herstellung- und Absatzlei­stung im Sinne des dynamischen Verursachungszusammenhangs gut begründen. Schmalenbach dagegen steht für ein gesetzliche Verbot des Ansatzes dieses durch Unsicherheit und Willkür geprägten originären Fir­menwertes (Goodwill Nr. 1) mit dem Hinweis auf die Unmöglichkeit der Nach­prüfbarkeit dieses Schätzwertes36.

Der derivative Geschäftswert entsteht mit dem Unternehmenserwerb als Differenz zwischen Entgeltbetrag und dem höheren oder niedrigeren bilanziellen Reinver­mögen. Der aktive Goodwill Nr. 2 ist Ausfluss der „durch Kapitalisierung der voraussichtlichen Erträge berechnete Mehrwert des Geschäftes37. Da dieser Kapitalisierungsmehrwertmit keinem Aktivum begrifflich zu vergleichen ist38, unterscheidet er sich sehr vom durch (betriebliche) Kosten geprägte Goodwill Nr. 1.

Gerade im Vergleich mit Auszahlungen zur Betriebs­infrastrukur (Goodwill Nr. 1) stellt sich die Frage, inwieweit der Kapitalisierungsmehrwert als Kauf­preisbestandteil ein „schwebender in Evidenz gehaltener Posten39 sein soll, um dann verursachungsgerecht entsprechend der Betriebsleistung abgeschrieben zu werden. Schon aufgrund der Ursache marktlicher Veränderungen (Modewechsel, Konkurrenz) wird der für den Kapitalisierungsmehrwert seinerzeit zugrundegelegte Ertragswert geschmälert. Der vom (künftigen) Eigentümer für das ganze Unter­nehmen gezahlte Aufpreis, wenn er denn in der Bilanz erscheinen muß, hat m.E. eher den Charakter einer passivischen Kapitalaufstockung, für die zur Gegenbuchung ein Aktivposten gefunden werden muß.

Neben der Billigung des Ansatzes eines Kapitalisierungsmehrwertes, mahnt Schmalenbach, angesichts einer willkürlichen Lebensdauerschätzung und Ab­schreibungshöhe, eine rechtliche Normierung der Abschreibungsmodalitäten40 an, weil ihm wohl eine bilanztheoretische Begründung nicht plausibel erscheint.


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Einschätzung der dynamischen Bilanztheorie Schmalenbachs

Schmalenbach strebt mit seiner dynamischen Bilanzauffassung den reinen Be­triebsgewinn als Ausdruck der Wirtschaftlichkeit an. Für dieses Ziel steht die Vermeidung überhöhter Erfolgsbeiträge (Grundsatz der Gleichmäßigkeit durch Vermeidung statistischer Ausreißer) ohne leistungsursächlichen Grund. Außer­dem setzt er sich mit der Trennung von Konjunktur-, Struktur- und Saisoneinflüs­sen auseinander, um das Ergebnis von externen Einflüssen zu isolieren41.

Es wird nicht differenziert, in welchem Fall die gleichmäßige Bewertung und Aufwandsverrechnung zur Vergleichbarkeit der Periodenergebnisse angebracht und in welchen Fall dagegen das Verursachungsprinzip einen Sachverhalt in das erfolgsmäßige Augenmerk rücken soll. Ist nicht gerade die Unterbeschäftigung der Kapazität ein Zeichen für die schlechte Wirtschaftslage und/oder Überinvesti­tion des Unternehmens, als daß deren Auswirkung auf den Erfolg mit Hilfe von Durchschnittsgrößen retuschiert werden darf?

Das Festhalten am pagatorischen Prinzip, Grundlage der Erfolgskongruenz, erzwingt in der Rechnungslegung eine zahlungsmittelorientierte Betrachtung, obwohl die Erfordernisse der Wirtschaftlichkeitsmessung, wichtiges Rechnungslegungziel Schmalenbachs, einer leistungsorientierten Kalkulation bedürfen: betriebliche (Plan-)Kostenrechnung als Lenkungs- und Kontrollinstrument. Z.B. die fortge­setzte (gleichmäßige) Abschreibung einer in Gebrauch befindlichen Sachanlage ohne ausreichenden (pagatorischen) Restbuchwert zur Aufrechterhaltung der Ver­gleichbarkeit der Periodenergebnisse (vgl. Überlegungen der Kostenstellenrechnung zur kalkulatorischen Abschreibung). Mit der Verfolgung zweier nicht kohärenter Ziele, jenem der Erfolgskongruenz und jenem der Wirtschaftlichkeitmessung, in einer Bilanztheorie, widerfährt Schmalenbachs Ausführungen die Wi­dersprüchlichkeit, die er durch Trennung von dynamisch und statischen Zielen vermeiden wollte42.

Auch Grundsätze, die nicht aus der dynamischen Logik hervorgehen, sogar dieser widersprechen, insbesondere das Vorsichtsprinzip, finden in den Ausführungen Schmalenbachs Eingang, sodaß im Ergebnis häufig nicht mehr nachvollziehbar ist, welche dargestellte Bilanzierungsregel dem dynamischen Gedanken konform und welche mit konzeptfremden Einflüssen verändert wurden.

Die Bilanzierungs­regeln im Rahmen einer Bilanztheorie sind entweder folgerichtig Ausdruck des theoretischen Konzeptes oder bedauerlicherweise ausgerichtet an Bilanzie­rungspraktiken des Zeitgeistes aufgrund der Bedenken der mangelnden Praktika­bilität43 oder Akzeptanz.


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Zusammenfassung

Bilanzziel

Ziel: Erlangung des Wissens zur richtigen Betriebssteuerung und prognose der Entwicklungstendenz

Mittel: Darstellung der exakten Erfolgshöhe und -quellen in der Erfolgsrechnung (GuV)

Kongruenz von Perioden- und Totalerfolg (Erfolgskongruenz)

folglich:

folglich:

Gleichmäßigkeit der Bewertung

Sichtbarmachen des Kernbereichs der betrieblichen Leistungserstellung durch

Vorsichtsprinzip

Die mit Willkür einhergehende Anwendung des Vorsichtsprinzips

und ist folglich der dynamischen Bilanztheorie fremd.

Verursachungsprinzip

Es ist ein Grundsatz der dynamischen Bilanzauffassung, um derjenigen Perioden den Erfolgsbeitrag zuzurechnen in dem der wirtschaftliche Effekt realisiert wird.

Erfolgsverrechnung im Herstellungszeitpunkt

Verbuchung des Ertrages vor Absatz in der Periode der Aufwandsentstehung.

Kritisch:

Erfolgsverrechnung im Absatzzeitpunkt

Interpretation des Umsatzerfolgs als eigentliche Produktionsursache.

Negativer Erfolgsbeitrag kommt zur Geltung erst im Absatzzeitpunkt: dadurch ist in der Bilanz eine „schwebende Vorleistung“ zu aktivieren, die mit der ertragsorientierten Aufwandsverrechnung aufgelöst wird.

Ertragsbezogene Aufwandsverrechnung

Grundsatz der Sachlichen Abgrenzung bzw. matching principle:

Zusammenführen positiver und negativer Erfogsgrößen

Wichtig für Ziele dynamischer Bilanzauffassung zur Ermittlung

Aussagekraft der Erfolgsgröße gesteigert, wenn:

Bilanzposten: schwebende Leistungen

Bilanz ist erforderlich:

Einordung der „dynamischen“ Bilanzposten:

Dynamische Bewertungsfragen

Bilanzansätze sind nicht, wie bei der Statik, am Wert- oder Vermögensäquivalent des Kapitals ausgerichtet, sondern an dessen pagatorischen Verrechnungspotential (Ansatz der Höhe): Ansatz oder Nicht-Ansatz (Ansatz dem Grunde) hängt ab, von der Nutzungsmöglichkeit für künftige Perioden. Nicht zu verwechseln mit „betrieblichen Nutzenwert“, der i.d.R höher ist als der pagatorische Ansatz.

Rückstellungen

Aufwendungen durch Wagnisse, die in der Produktionsperiode begründet sind und später zu Auszahlungen führen (konnen). Im Unterschied zur Statik, auch Wagnisse für Auszahlungen, die nicht zu zivilrechtlichen Verpflichtungen führen, z.B. Bergbauschäden an betrieblichen Gebäuden.

Geschäftswert

Schmalenbach unterscheidet:

Einschätzung der dynamischen Bilanztheorie Schmalenbachs

Schmalenbachs geforderte „Gleichmässigkeit der Rechnungslegung“ zur Verbesserung des interperioden-Erfolgsvergleichs erlaubt willkürliche Eingriffe in die Aufwandsverrechnung.

Die dynamische Bilanzauffassung hält fest an widersprüchlichen Zielen:

Schmalenbach hält fest an konzeptfremden Einflüssen, wie:

Bilanzierungsregeln sollten m.E. theoriekonform ausgestaltet sein, sowie, trotz o.g. Mängel, durchgehalten werden, um ein plausibles Bild der dynamischen Bilanzauffassung vermitteln zu können.


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Fussnoten

1 Schmalenbach, Eugen: Grundlagen der dynamischen Bilanzlehre, 4. Auflage, Leipzig 1948, S. 17 f.

2 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 43

3 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948: S. 16

4 Baetge, Jörg; Beermann, Thomas: Die Bilanzierung von Vermögenswerten nach International Accounting Standards und der dynamischen Bilanztheorie Schmalenbachs, in: Betriebliche Forschung und Praxis (BFuP), 2/1998, S. 156

5 Schmalenbach, Dynamische Bilanz, 4. Aufl., S. 100, aus: Oberbrinkmann, Frank: Statische und dynamische Interpretation der Handelsbilanz, Düsseldorf 1990, S. 165

6 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948: S. 28

7 „Neben dem Aufwand gibt es im betrieblichen Rechnungswesen keinen buchmäßigen `Vermögensverlust`, wenn der Gesichtspunkt der Kongruenz von Totalgewinn und Summe der periodischen Gewinne nicht verloren gehen soll.“, vgl. Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948: S. 44 oder Lehmann, Wolfgang: Die dynamische Bilanz Schmalenbachs, Wiesbaden 1963, S. 32

8 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 18

9 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 43

10 Einerseits aus Erträgen die früheren Perioden zukommen, weil die Periodenzurechnung wegen Einhaltung des Realisationsprinzips versagt hat, andererseits aus zufälligen Gegebenheiten.

11 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 43

12 Hermann, Renate: Der Niederschlag der dynamischen Bilanzauffassung Schmalenbachs in Handels- und Steuerbilanzrecht, Würzburg 1969, S. 18

13 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 62, so auch Schmidt, Fritz: Die organische Tageswertbilanz, 3. Aufl., Leipzig 1929, S. ?

14 Baetge/Beermann: Bilanzierung, 1998, S. 156

15 Baetge/Beermann: Bilanzierung, 1998, S. 159

16 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948: S. 62 f.

17 Freericks, Wolfgang: Bilanzierungsfähigkeit und Bilanzierungspflicht in Handels- und Steuerbilanz, Köln, Berlin, Bonn, München 1976, S. 90 und Fn. 154, dieser bezieht sich auf Neumann, der im Verursachungsprinzip eines von zwei Axiomen der Bilanzierung sieht, vgl. Neumann, Lothar: Gewinnrealisation im Steuerrecht, Diss., Köln 1964, S. 76, gegeläufige Meinung: Kluge, Volker: Das Maßgeblichkeitsprinzip, Diss.,Berlin 1970, S. 106

18 Haberstock, Lothar: Kostenrechnung I, 8. Aufl., Hamburg 1987, S. 57

19 Seicht, Gerhard: Die kapitaltheoretische Bilanz und die Entwicklung der Bilanztheorie, Berlin 1970, S. 179, aus: Freericks: Bilanzierungsfähigkeit, 1976, S. 91, Fn. 162

20 Freericks: Bilanzierungsfähigkeit, 1976, S. 91

21 Ebenda, S. 91 f.

22 Münstermann, Hans: Dynamische Bilanz: Grundlagen, Weiterentwicklung und Bedeutung in der neuesten Bilanzdiskussion, in: ZfbF 1966, S. 512 ff., aus: Freericks: Bilanzierungsfähigkeit, 1976, S. 92, Fn. 171

23 Kluge, Volker: Das Maßgeblichkeitsprinzip, Diss., Berlin 1970, S. 107, aus: Freericks: Bilanzierungsfähigkeit, 1976, S. 92, Fn. 171

24 Vorläufig frei

25 wobei nur pagatorische Kosten einfließen dürfen!

26 Gemeinkosten leiten sich von variablen und fixen Kosten her. Zwar ist der Anfall fixer Kosten notwendig, um die Produktionsbereitschaft herzustellen, ein Leistungsbezug zur Produktion ist nur indirekt über den Zeitfaktor erkennbar! (vgl. Wohlgemuth, Michael; Ständer, Ute: Der Bewertungsmaßstab „Herstellungskosten“ nach HGB und IAS – Darstellung der Besonderheiten und kritische Gegenüberstellung, in: Die Wirtschaftsprüfung (WPg), Heft 5/2003, S. 207) Inwieweit dies dem Ursache-Wirkungsprinzip als Voraussetzung für den Einbezug in den Bilanzansatz von Fertigerzeugnissen bei Vollkostenrechnung genügt, ist fragwürdig. Weil diese Frage betriebswirtschaftlich ungeklärt ist, wurde das Angemessenheitsprinzip im § 255 II S. 3 HGB verankert.
Fixkosten fallen i.d.R. gleichmäßiger an als produktionsabhängige variable Kosten; so beeinflussen Fixkosten nicht den Interperiodenvergleich von Erfolgsgrößen, würden sie nicht in die Herstellungskosten eingehen.

27 Coenenberg, Adolf Gerhard: Jahresabschluß und Jahresabschlußanalyse, 17. Aufl., Landsberg/Lech 2000, S. 63
matching principle als Teil der accrual principle: vgl. Pellens, Bernhard: Internationale Rechnungslegung, 4. Aufl. Stuttgart 2001, S. 163, Abb. 24

28 Wie die meisten Bilanztheoretiker seiner Zeit verwendet auch Schmalenbach die Stromgrößenbezeichnung Einnahmen und Ausgaben der Geldvermögensrech­nung. Nach der Einordnung von Bestands- und Strömungs­größen durch Wöhe (Wöhe, Günter:Bilanzierung und Bilanzpolitik, 5. Aufl, München 1979, S. 20) ergibt sich das Geldvermögen aus der Summe von Ein-/Auszahlungen sowie For­derungen abzüglich Verbindlichkeiten. Gewährt das Unternehmen einem Dritten einen Finanzkredit, bewirkt dies eine Auszahlung und im gleichen Zug eine For­derung in gleicher Höhe. Mangels Änderung im Geldvermögen findet keine Aus­gabe statt! Wie will also Schmalenbach die „Vorleistung“ Forderung umschreiben mit „Ausgabe, später Einnahme“ (Posten 2.)? Wo doch keine Ausgabe stattgefun­den hat, sondern lediglich eine Auszahlung.

29 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 37

30 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948: S. 37

31 Ebenda.

32 Layout: eigene Erstellung, Bilanzpositionen 1.bis 10. der Bestandsrechnung in anderer Reihenfolge entnom­men aus dem Bilanzschema Schmalenbachs und Ausgabe/Einnahmen ersetzt durch Aus-/Einzahlungen, vgl. Schmalenbach: Bilanz, 1948: S. 35

33 Beispielsweise RFH v. 6.11.1925 I A 84/25, Bd. 17., aus: Hermann, Renate: Der Niederschlag der dynamischen Bilanzauffassung Schmalenbachs in Handels- und Steuerbilanzrecht, Würzburg 1969, S. 204, Fn. 1

34 Bergbauschäden, „die durch das Sinken der Erdoberfläche infolge Wegnahme der Substanz in der Tiefe entstehen [...] Ihre Höhe ist abhängig von der Stärke der eingebauten Flöze, von der Art des Deckgebirges, von der Beschaffenheit der über der Erde bestehenden Kunstbauten“, vgl. Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 134

35 Freericks: Bilanzierungsfähigkeit, 1976, S. 239 f.

36 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 104

37 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 105

38 Ebenda, eine nähere Ausführung über den Unterschied zum Aktivum, bleibt Schmalenbach uns schuldig!

39 so die Charakterisierung der Bilanzansätze durch Schmalenbach, vgl. Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 37

40 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 106

41 Schmalenbach: Bilanz, 9. Aufl., 1948, S. 106

42 Die Unwissenschaftlickeit der Verfolgung gleichzeitig dynamischer und statischer Ziele.

43 Mag beispielsweise Riegers Geldwertungskonzept wenig praktikabel sein, worauf er selber immer wieder hinweist, so bleibt er der eingeschlagenen Richtung treu.


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Quelle:

Yorck von Wartenburg, Marcus:
"Internationale Rechnungslegung vor bilanztheoretischem Hintergrund",
Diplomarbeit, Trier, 06.12.2004, S. 30-43

Anregung und Kommentar:

© Yorck von Wartenburg, 28.08.2005